Kategorie: Deutsch

Hier geht es um Förderdiagnostik in Bezug auf deutsche Sprache, im mündlichen und schriftlichen Gebrauch. Der mündliche Gebrauch bezieht sich auf Sprachentwicklung und ihre Störungen, der schriftliche insbesondere auf Lesen und Rechtschreibung. Fördermöglichkeiten, Entwicklungsverläufe u.a. bei bestimmten Behinderungen oder Erschwernissen, Unterrichtsmittel, Methoden uvm. gehören hier hin.

Lesen mit Hörbüchern, die Zweite

Im Januar letzten Jahres berichteten wir über zwei vielversprechende Pilotstudien zu der Frage, ob das gleichzeitige Hören und Lesen eines Textes (z.B. mittels Hörbuch) die Leseflüssigkeit verbessert. Prof. Jürgen Walter von der Europa-Universität in Flensburg hatte diese sog. „R ...

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Warum man mit Wortbausteinen besser lesen lernt als mit Silben

Obwohl Prof. Thomé in seinem Gastbeitrag bereits gut dargelegt hat, inwiefern die Unterteilung in Silben Leseanfängern eher schadet als nützt, scheint die Ablehnung silbenbasierter Leseübungen immer noch erklärungsbedürftig zu sein. Daher möchte ich heute anhand der Situation eines Vor ...

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Wie motiviert man schweigsame Kinder, mit anderen zu sprechen?

Kürzlich wurde ich von einem Kindergarten um Hilfe gebeten, da ein Kind in der Gruppe nicht mit anderen spreche; eine gar nicht so seltene Anfrage. Das Störungsbild „selektiver Mutismus“, also das Schweigen in bestimmten Situationen oder gegenüber bestimmten Personen, ist n ...

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Lesen lernen – aber nicht mit Silben!

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Günther Thomé (isb Oldenburg) Lesen und nicht verstehen ist, wie pflügen und nicht säen. Elly Glinz Wenn wir lesen, versuchen wir, das Gelesene zu verstehen. Dabei werden die geschriebenen Wörter nach begrifflichen Einheiten mit den Augen abgetastet. Bei d ...

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Sachgemäß oder „kindgemäß“? Der Kern der Fibeldiskussion

Die Autoren der Fibel-Studie geraten unter Druck. Man täte den Lehrern Unrecht, denn viele Wege führten nach Rom, heißt es – aber warum sollte man Kindern dabei den Umweg über Berlin zumuten? Den Verfassern der Fibel-Studie wird vorgeworfen, sie würden undifferenziert davon ausge ...

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Wer mit der Fibel lesen und schreiben lernt, lernt es besser

Nun ist er wieder entbrannt, der Streit um die beste Didaktik beim Erlernen des Lesens und Schreibens. Neu entfacht haben ihn zwei Psychologen aus dem Institut für Psychologie an der Universität Bonn mit einer Studie zu den Rechtschreiberfolgen unterschiedlicher didaktischer Konzepte i ...

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Pflichtlektüre für besseren Deutschunterricht an der Grundschule

Selten liest man ein Buch und sagt: „Das müssten alle Lehrer wissen!“. Die gerade mal 116 Seiten „Deutsche Orthographie“ von Günther Thomé sind so ein Buch. Wieviele Erklärungen und Diskussionen zum Rechtschreibunterricht würden überflüssig, wenn man das darin e ...

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Fördern verboten: Effektive Fördermethode bei LRS „nicht inklusionsgemäß“

Eine nachgewiesenermaßen wirksame, wissenschaftlich evaluierte Fördermethode für lese-rechtschreibschwach Kinder darf in Bayern trotz erfolgreicher Pilotprojekte nicht dauerhaft eingeführt werden, weil sie nicht in die Inklusionsphilosophie der Bildungspolitiker passt. Was ist passiert ...

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Auditives Wahrnehmungstraining bei LRS – macht keinen Sinn.

Höher geistige Funktionen oder Leistungen wie Lesen und Schreiben gelingen uns nur – so behaupten es zumindest die Neuropsychologen –, wenn sich eine Vielzahl von Teilfunktionen zu einem integrierten Gesamtsystem zusammenschließen. Im Zusammenhang mit Schriftsprache gehören selbstverst ...

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Rechtschreibförderung mit Apps – Was soll man davon halten?

Lernsoftware einzusetzen ist eine gute Antwort auf die immer heterogenere Schülerschaft in Grundschulen. So sehen das zumindest die Autoren Fleischhauer, Schledjewski und Grosche vom Institut für Bildungsforschung der Universität Wuppertal. Lernsoftware eigne sich besonders zur Förderu ...

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