Kategorie: Intelligenz

Hier geht es um Intelligenz: Konzepte, beliebte Irrtümer (EQ etc.), Diagnostik, Testverfahren, aber auch geistige Behinderung, Hochbegabung etc.

Mathe-Abi zu schwer, Grundschule zu schlecht, Kindergarten zu schwach

Das Blame-Game um die erschreckend schlechte mathematische Bildung in Deutschland ist in vollem Gange: Die Abiturienten beschweren sich über die Gymnasien, die Gymnasien über die schlecht ausgebildeten Grundschüler, die sie übernehmen müssen, und die Grundschulen geben nun den Schwarze ...

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Märchenstunde: „98% aller Kinder kommen hochbegabt zur Welt. Nach der Schule sind es nur noch 2%.“

Kürzlich flatterte eine Einladung vom Ortsverband der Grünen zu einem Kinoabend mit dem oben genannten Slogan ins Haus. Mit diesem Untertitel wird reißerisch für den Film „Alphabet“ geworben, der angeblich radikal revolutionäre Ideen zu unserem ach so furchtbaren Bildungssy ...

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Fünf Tipps, um bessere Zeugnisse zu schreiben

Nach unserem Artikel über Beobachterfehler wurden wir um eine konkrete Beispiele und Tipps für bessere Berichte und Gutachten gebeten. Hier sind sie: Eine diagnostisch verwertbare Verhaltensbeobachtung besteht schlicht und einfach aus beobachteten Verhaltensweisen. Der Beobachter konze ...

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Wie normal muss Behinderung sein? Video: Prof. Straßmeier im Interview, Teil 3

Manche Leute behaupten, es sei schon Diskriminierung, ein Kind überhaupt ”behindert“ zu nennen. Alle Bemühungen, durch neue Bezeichnungen mehr Akzeptanz zu schaffen, konnten aber bislang nicht verhindern, dass viele Eltern gar kein behindertes Kind haben möchten. Man denke nur an ...

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Mythos IQ?

„Die Psychologen wissen nicht, was Intelligenz ist, aber sie können sie messen – ha, ha, ha, selten so gelacht!“. Mit solchen oder ähnlichen Sprüchen machen sich Laien, Pädagogen, aber auch Psychologen selbst gerne über die Intelligenz und ihre Erforschung lustig. Sie erwecken damit de ...

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„Das ist doch zu schwierig für Dreijährige!“ – Aufgaben in psychologischen Tests

Wie gut, wie brauchbar und angemessen sind eigentlich die einzelnen Aufgaben oder Items in einem psychologischen Test? Wenn ich in Fortbildungen zum Thema Förderdiagnostik psychologische Tests vorstelle, kann ich sicher sein, dass die ersten kritischen Anmerkungen sich auf die Qualität ...

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„Psst, nicht vorsagen!“ – Gütekriterien in der Testkonstruktion

Wenn ein neuer psychologischer Test fast fertig ist, wird er nocheinmal anhand von drei großen Gütekriterien geprüft: Er soll objektiv sein, also unabhängig vom Anwender. Er soll reliabel sein, das getestete Merkmal stets verlässlich messen. Und er soll valide sein, also wirklich das m ...

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„Lesen Sie das Handbuch!“ – Entwicklungsprozess bei der Testkonstruktion

Zu jedem psychologischen Test gehört ein Testhandbuch, das aus drei Teilen besteht. Im dritten und letzten Teil findet der Leser die vielen nach Altersgruppen geordneten Normtabellen, mit deren Hilfe die erbrachte Testleistung als altersgemäß oder als über- oder unterdurchschnittlich b ...

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„Jedem seine Kragenweite!“ – Item-Response-Theorie in der Testkonstruktion

Die Item-Response-Theorie (IRT) stellt in gewisser Weise eine Antwort auf die Kritik an der Klassischen Testtheorie (KTT) dar. Sie beruht auf strengeren, empirisch überprüfbaren Annahmen. „Item-Response“ meint die Itembeantwortung und weist daraufhin, dass hier der Testwert ...

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„So genau kann man das gar nicht wissen!“ – Klassische Testtheorie

Wie entstehen eigentlich genormte Testverfahren wie Intelligenztests, Rechen- oder Schulleistungstests? Was unterscheidet ein solides Testverfahren von schulischen Prüfungen oder selbst zusammengestellten Aufgaben? Und warum liefert ein Test nie ein „exaktes“, wohl aber ein ...

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