Archive for: Juni, 2016

Sinnvolle Förderung für rechenschwache Kinder bedeutet: Mathematik neu und kompetent zu unterrichten. Dafür braucht man keine Wundermethoden, sondern schlicht und einfach solide (Grundschul-)Didaktik. Es gibt keine punktuellen Wundermethoden, sondern man muss nocheinmal von vorne anfangen und das Wissensfundament...

Wird ein Kind selbständiger, wenn man es „ausbaden“ lässt, die Hausaufgaben nicht gemacht zu haben? Ein kurzer Briefwechsel zu dieser Frage:   Notiz von mir an eine Mutter: „Ihr Kind hat die letzten vier Hausaufgaben nicht erledigt. Bitte arbeiten Sie mit ihm nach und achten Sie in Zukunft auf regelmäßige Erledigung....

In der ersten Klasse sind die sogenannten „Umkehraufgaben“ und „Tauschaufgaben“ ein verbreiteter Standard im Mathematikunterricht. Die Begriffe verwirren viele Schüler. Wir erklären, was es damit auf sich hat. Da Umkehr- und Tauschaufgaben eine Erfindung der Grundschuldidaktik sind und keine originär mathematischen...

Wie gut, wie brauchbar und angemessen sind eigentlich die einzelnen Aufgaben oder Items in einem psychologischen Test? Wenn ich in Fortbildungen zum Thema Förderdiagnostik psychologische Tests vorstelle, kann ich sicher sein, dass die ersten kritischen Anmerkungen sich auf die Qualität der Aufgaben oder Items...

Wenn ein neuer psychologischer Test fast fertig ist, wird er nocheinmal anhand von drei großen Gütekriterien geprüft: Er soll objektiv sein, also unabhängig vom Anwender. Er soll reliabel sein, das getestete Merkmal stets verlässlich messen. Und er soll valide sein, also wirklich das messen, was er zu messen...

Wie kommen Kinder auf Rechnungen wie 14 + 5 = 11? Warum irrt sich die Lehrkraft, wenn sie denkt, das Kind hätte lediglich das Rechenzeichen missachtet? Und warum verursacht eine bestimmte Lehrmethode diesen Fehler? Hier ein Beispiel aus einer Klassenarbeit: Das sind die Rechnungen des Kindes. Darunter schreibt die...