Beiträge von Miriam Stiehler

Spätestens auf der weiterführenden Schule ist es dran: Vokabeln pauken. Aber was ist der beste Weg? Das von vielen Lehrern geforderte Vokabelheft, ein Karteikasten oder eine App? Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden stellen wir in einer kleinen Reihe vor. Heute geht es um Grundlagen für alle Methoden und...

Mit einer Anlauttabellen-App das Schreiben zu üben, ist genauso problematisch wie das Unterrichtskonzept „Lesen durch Schreiben“. Sie belohnt Kinder für falsche Schreibungen und richtet dadurch Verwirrung und Schaden an. Warum beides mit äußerster Vorsicht zu genießen ist, erklärt dieser Artikel. Es gibt gute und...

Unser Artikel über den Zusammenhang zwischen „Du, Frau Lehrerin“ und schlechter Bildung hat Wellen geschlagen. Manche Leser meinen, ausländische Schüler seien mit dem „Sie“ überfordert oder das wahre Problem läge beim sozialen Hintergrund der Schülerschaft. Die Reaktionen waren so vielfältig, dass es sich lohnt,...

Ist es ein Bastelkränzchen oder eine Gruppe für Unterrichtsvorbereitung? Man weiß es oft nicht, wenn Lehrerinnen auf Facebook stolz die Ergebnisse ihrer Mühen präsentieren. Es ist erschreckend, wie viele Lehrer bei der Frage nach einer tollen Idee für den Unterricht hauptsächlich an Spielchen, Äußerlichkeiten...

Das kennt fast jeder: Manche Leser fahren mit dem Finger die Zeile entlang, während sie lesen. Manche Schüler bekommen in der Schule „Leseecken“, „Leselineale“, „Lesekrokodile“ u.ä. – einfach so oder als Reaktion auf bestehende Leseprobleme. Was gibt es dazu aus lesedidaktischer Sicht zu sagen? Man kann zwei Arten von...

Letzte Woche ging es um den Lesefehler der Regression und die damit verbundenen Probleme. Heute stelle ich eine Methode vor, die diese Probleme auf den ersten Blick komplett ausschaltet, da sie Sakkaden überflüssig macht: SPRITZ. Was ist das und was ist davon zu halten? Die Lesetechnik „Spritz“ ist der Versuch, für...

Wenn Sie die Lesegeschwindigkeit eines Kindes wie beschrieben messen, haben Sie eine wichtige quantitative Information gewonnen, mit der sich Ziele setzen lassen. Wichtig sind aber auch die qualitativen Informationen aus der Beobachtung: Wie liest das Kind? Welche Fehler unterlaufen ihm? Das ist noch recht vage...

Man sollte nicht unterschätzen, welche Effekte Schreibübungen in allen drei großen Erziehungsbereichen haben: gegenüber dem Willen, den Antrieben und dem Gemüt (ein alter, aber guter Begriff, siehe Paul Moor). Wille: Mit jedem Strich übt das Kind Selbststeuerung. Es muss sich bei jedem Strich sagen „Hier muss...

Kürzlich waren wir auf Facebook mit einem harschen Vorwurf konfrontiert, weil wir von Automatisierung durch Üben gesprochen hatten: Angeblich würden wir so dazu auffordern, „Kinder wie Roboter zu programmieren“, anstatt ihnen das wichtige „Rüstzeug fürs Leben“ mitzugeben. Puuuh, harter Tobak. Offenbar gibt es...

Auf meinen Artikel zum Thema Schlechte Handschrift bei Grundschülern: Schicksal oder hausgemachtes Problem? fragten manche Erzieherinnen und Grundschullehrkräfte, ob Kinder heute denn überhaupt in der Lage wären besser, sauberer, sicherer  zu schreiben, als sie das gemeinhin tun. Manche befürchteten, die...